Frage: Die kurze Antwort: zwischen 10 € pro Monat und 6.000 €?
Laut ZDH (2025) haben rund 40 % der deutschen Handwerksbetriebe noch keine eigene Website oder eine, die älter als 5 Jahre ist. Für Betriebe ohne Website bedeutet das: potenzielle Kunden finden dich auf Google nicht — und rufen jemanden anderen an. Gleichzeitig informieren sich laut Bitkom über 80% der Kunden online, bevor sie einen Handwerker beauftragen.
Direkte Antwort: Wenn du als Handwerker eine Website suchst, triffst du im Markt immer auf diese fünf Extreme:
- Baukasten (Jimdo, Wix, IONOS): 10-30 € pro Monat, komplett selbst gebaut.
- Kleiner Dienstleister / Solo-Freelancer: 800-2.000 € einmalig.
- Festpreis-Anbieter wie Norddorf: ab 990 €, spezifisch im Gespräch kalkuliert.
- Mittelständische Agentur: 2.500-5.000 €.
- Premium-Agentur: 5.000-10.000 €+.
Jede dieser Spannen hat einen Grund zu existieren. Aber nicht jede Lösung passt zu einem Zimmermanns-Betrieb oder einer Elektrofirma mit fünf Mitarbeitern.
Die entscheidende Frage ist nicht "Was kostet eine Website?", sondern "Was kostet eine Website, die mir tatsächlich Kunden bringt?" — und das ist ein Unterschied, den viele erst nach dem Kauf merken.
Was die Kosten wirklich bestimmt?
Der Preis entsteht meist nicht durch die reine Programmierarbeit, sondern durch diese sieben Faktoren. Wenn du diese verstehst, kannst du Angebote besser einordnen und erkennen, wo versteckte Kosten lauern:
1. Anzahl der Seiten
Ein Onepager ist schneller gebaut als ein tiefer Auftritt mit 15 Einzelleistungen. Jede Seite braucht Design, Text, Bilder und SEO-Setup — die Kosten skalieren linear mit der Seitenzahl.
2. Individuelles Design oder Vorlage
Ein echtes Design, zugeschnitten auf deinen Handwerksbetrieb, kostet mehr als das Ausfüllen eines fertigen Templates. Der Unterschied: Ein Template-Design erkennt man sofort — es sieht aus wie tausend andere Seiten. Ein individuelles Design hebt dich von der Konkurrenz ab.
3. Content-Produktion
Lieferst du die Texte und 10 saubere Baustellen-Fotos? Oder muss ein Texter sich reindenken und ein Fotograf auf die Baustelle kommen? Content-Produktion ist oft der größte Kostenfaktor — und der am meisten unterschätzte.
4. SEO-Umfang
Lokale SEO-Optimierung auf Fachbegriffe wie 'Dachsanierung Hamburg' statt nur dem Firmennamen erfordert Struktur: Schema-Markup, lokale Keywords, Google Business Profil und saubere Meta-Daten.
5. Anzahl der Korrekturschleifen
Werden endlose Feedback-Runden garantiert, zahlt man das Risiko im Basispreis mit. Seriöse Anbieter bieten 2-3 Korrekturschleifen an — das reicht in 95% der Fälle.
6. Agentur-Overhead vs. Solo-Dienstleister
Große Agenturen haben Projektmanager, Designer und Glasbüros. Das zahlst du beim Festpreis mit. Ein Solo-Dienstleister oder eine kleine Werkstatt kann die gleiche Qualität liefern — nur ohne den Overhead.
7. Laufende Kosten
Die echte Kostenfalle: Hosting, Wartung und DSGVO-Updates. Manche locken mit günstigen Webseiten und verlangen 180 € Wartungsgebühr pro Monat. Über 3 Jahre sind das 6.480 € — für eine Seite, die ursprünglich 800 € gekostet hat.
Was du für 10 € pro Monat bekommst (Baukasten)?
Beim Baukasten kaufst du eine leere Hülle mit Vorlagen-Design. Das einfache Hosting, eine sichere Verbindung (SSL) und die DSGVO-Grundlagen (Cookie-Banner) sind meistens integriert.
Der versteckte Preis: Es kostet dich 20-40 Stunden deiner Zeit, das System zu verstehen und Bilder so hochzuladen, dass sie auf dem Handy nicht abgeschnitten sind. Sinnvoll ist das für absolute Solo-Gründer ohne Budget, die erstmal überhaupt eine Online-Präsenz brauchen und bereit sind, Zeit zu investieren. Wenn du allerdings aktiv Anfragen generieren willst und deine Zeit wertvoll ist, verbrennst du hier Opportunitätskosten — denn die 20-40 Stunden, die du mit dem Baukasten verbringst, könntest du auf der Baustelle verbringen.
Was du für einen Festpreis ab 990 € bekommst?
Der spezialisierte Dienstleister-Slot. Du bekommst ein absolut individuelles Design (keine Baukasten-Optik), rasend schnelle Ladezeiten (unter 2 Sekunden), technische SEO-Grundoptimierung (Schema-Markup, Sitemap, hreflang) und eine DSGVO-konforme Einbindung mit Cookie-Banner, Impressum und Datenschutzerklärung. Die Lieferzeit ist extrem schnell (Norddorf liefert in unter 3 Tagen). Bei seriösen Systemen gehört dir zudem der komplette Code.
Wichtig zur Preis-Kommunikation: 'Ab 990 €' ist der reale Startpunkt für Handwerker. Der konkrete Endpreis wird bei Norddorf individuell kalkuliert, nachdem wir 20 Minuten über dein Projekt gesprochen haben. Ich halte nichts von fertigen Produkt-Paketen M/L/XL, die nicht zu deinem Gewerk passen, und erst recht nichts von Konfiguratoren, wo sich dein Preis bei jedem Klick versteckt um 200 € erhöht.
Was du für 2.500 € und mehr bekommst (Agentur)?
Gehst du zu einer Marketing-Agentur, hast du eine umfangreiche Konzeptphase. Oft fährt jemand raus und macht eine individuelle Fotoproduktion bei dir im Betrieb. Das Projekt durchläuft Designer, Texter und Entwickler.
Dadurch steigt die Lieferzeit auf 4-8 Wochen, manchmal auch länger. Dafür bekommst du ein aufwendiges Konzept, professionelle Fotos und eine maßgeschneiderte Lösung. Für wen das Sinn macht? Handwerksbetriebe ab ca. 15-20 Mitarbeitern, die ein umfangreiches B2B-Portfolio haben oder komplexe Shop-Strukturen online abbilden wollen. Für den typischen Handwerksbetrieb mit 3-10 Mitarbeitern ist das in der Regel überdimensioniert.
Was kosten laufende Kosten?
Hosting und Serverinfrastruktur kosten grob 3-30 € pro Monat, die Domain etwa 10-20 € pro Jahr. Dazu kommen bei manchen Anbietern Kosten für SSL-Zertifikate (bei guten Hostings inklusive), E-Mail-Postfächer (oft 1-5 € pro Monat) und DSGVO-Updates (bei WordPress nötig, bei modernen Static-Site-Generatoren wie Astro nicht). Manche Agenturen schalten aber eine 'Wartung' von 30-200 € pro Monat bei Retainer-Modellen mit drauf, um das Wordpress CMS aktuell zu halten.
Norddorf-Ansatz: Du hostest selbst (Anleitung für Netlify, Vercel oder Strato ist inklusive) oder wir übernehmen es einmalig für einen Aufpreis. Aber wir wollen dich in kein monatliches Pflicht-Abo hängen.
Frage: Woran du einen seriösen Anbieter erkennst?
- Festpreis oder transparente Kalkulation vor Vertragsabschluss.
- Die Lieferzeit ist schriftlich klar zugesichert.
- Code-Eigentum: Der Quellcode gehört vertraglich dir.
- Das Wartungsmodell ist absolut optional, ohne Zwangsabo.
- Echte Case Studies mit verlinkten Betrieben.
- Keine Lockvogelangebote wie "Website ab 499 €", die dann im Verkaufsgespräch auf 3.000 € anwachsen.
- Transparente Auflistung, was genau im Preis enthalten ist (Hosting, Domain, SSL, CMS, SEO, DSGVO).
Frage: Versteckte Kosten, die niemand erwähnt?
Vorsicht vor „Günstigen Starter-Preisen“, die nur in Kombination mit Zwangs-Abos (z.B. 100€/Monat über 3 Jahre) angeboten werden. Das sind faktisch Ratenkredite für 3.600€. Weitere Fallen: Die Content-Produktion muss blind teuer nachgebucht werden, Stock-Fotos werden pro Stück extra auf die Rechnung gesetzt und die Firmen-Domain verbleibt rechtlich beim Anbieter.
Info: Wichtiger als der absolute Preis: Passt der Anbieter zu dir? Ein Konzern braucht eine Agentur mit Konzeptphase. Ein Alleinunternehmer mit Zeit und ohne Budget braucht einen Baukasten. Und der Handwerksmittelstand dazwischen braucht einen fairen Projektpartner mit Festpreis, der versteht, was ein Dachdecker oder Elektriker wirklich braucht.
Frage: Häufige Fragen zum Preis?
Was kostet eine professionelle Website für meinen Handwerksbetrieb?
Die Spanne reicht von 10 € pro Monat (Baukasten) bis 6.000 € einmalig (Agentur). Der häufigste Preispunkt für einen typischen Handwerksbetrieb mit 5-10 Mitarbeitern liegt zwischen 990 € und 2.500 € einmalig. Hinzu kommen laufende Kosten von 3-30 € pro Monat für Hosting und Domain. Bei Norddorf startet der Festpreis bei 990 € — der genaue Preis wird nach einem 20-minütigen Gespräch schriftlich kalkuliert.
Warum nennt Norddorf keinen Festpreis für konkrete M/L Pakete?
Weil jedes Projekt absolut einzigartig ist. Ein Elektriker mit 3 Mitarbeitern und 2 Leistungen braucht eine völlig andere Architektur als einer mit 15 Mitarbeitern, Smart Home und Notdienst. 'Ab 990 €' ist der Startpunkt. Der endgültige Festpreis wird nach exakt 20 Minuten Gespräch schriftlich kalkuliert.
Lohnt sich ein Baukasten wie Jimdo für meinen Betrieb?
Ja, wenn du massiv Zeit hast und Spaß an Technik hast. Nein, wenn du aktiv echte Anfragen generieren willst und deine Zeit lieber in deine Kernarbeit investierst. Die Rechnung ist simpel: 20-40 Stunden Baukasten-Arbeit bei 60-80 € deinem Stundensatz als Meister sind 1.200-3.200 € verschwundene Opportunitätskosten.
Sind 699 € für eine Handwerker-Website zu günstig?
Nicht automatisch. Entscheidend ist: Gehört der Code dir? Werden laufende Vertragslaufzeiten aufgezwungen? Gibt es echte Referenzen mit verlinkten Live-Seiten? Wenn das alles positiv erfüllt ist, kann das ein gutes Angebot sein. Wenn du aber nach 3 Jahren feststellst, dass du insgesamt 3.600 € gezahlt hast und die Seite dir nicht gehört, war es kein Schnäppchen.
Wie oft muss eine Handwerker-Website erneuert werden?
Design-technisch betrachtet alle 4-6 Jahre. Technologisch gesehen hält eine moderne Website (z.B. gebaut mit Astro oder Next.js) deutlich länger als eine WordPress-Seite, die regelmäßig Sicherheitsupdates braucht. Wer heute eine Website für 5.000 € baut und dann 10 Jahre lang kein einziges DSGVO-Update durchführt, hat logischerweise am Ende keinen besseren Deal gemacht als derjenige, der alle 4 Jahre faire 1.500 € in moderne Technik investiert.
Wenn du bereit bist, die konkreten Kosten für dein Gewerk zu erfahren:
- Direkt zur Website für Dachdecker
- Direkt zur Website für Elektriker
- Die kostenlose Download Liste: Was deine Website 2026 eigentlich können muss.
Nächste Schritte
Du weißt jetzt, was eine Website wirklich kostet — und worauf du achten solltest. Der nächste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch, in dem wir konkret berechnen, was dein Gewerk braucht. Der Anruf dauert 20 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich. Du bekommst danach einen schriftlichen Festpreis — ohne Überraschungen, ohne versteckte Kosten, ohne Zwangsabo.
Quelle / Info: Laut Bitkom e.V. informieren sich über 80% der Kunden online, bevor sie einen Handwerker beauftragen.
